Sonntag, 1. September 2013

Ich habe mich verliebt ...



Rezension zu
 
Die wundersame Geschichte der Faye Archer
 
von Christoph Marzi.
 
 
Inhalt:
 
Faye ist Künstlerin und tritt ab und zu als Sängerin und Klavierspielerin in einer kleinen Location in Brooklyn auf. In der Woche arbeitet sie in einem kleinen Buchladen, dem „Real Books“, welches mit Charme in der Einrichtung und Liebe zu den Büchern überzeugt.
 
Eines Tages, für Faye der Beginn einer wundersamen Geschichte, arbeitet sie im Lager und hört wie ein Kunde zu ihrem Chef sagt: „Geschichten sind wie Melodien.“ … Faye ist von diesen vier Worten sofort verzaubert und ahnt nicht mal annähernd wie diese Worte alles verändern sollen. Bevor sie den Mann, dessen Worte sie so verzaubert haben trifft, ist er schon aus dem „Real Books“ verschwunden und sie kann nur noch einen flüchtigen Blick erhaschen. Doch Faye entdeckt auf dem Tresen des Ladens, etwas, was nicht dort hingehört. Der Mann hatte etwas vergessen, ein Notizbuch, natürlich kann Faye sich nicht davon abhalten und schaut ins Buch hinein. Sie findet einen Namen: Alex Hobdon.
 
Unverfänglich schreibt Faye, Alex Hobdon bei Facebook an und es beginnt eine Geschichte, mit welcher Faye und Alex nie gerechnet hätten.
 
 
Die Charaktere:
 
Faye war so wundervoll chaotisch und liebenswert. Ich hatte sie schon nach den ersten Seiten, in mein Herz geschlossen. Ihre Wohnung das reinste Chaos: toll. Ihre Sachen, welche sie nie schnell finden kann, weil sie sie irgendwo hingelegt hat, aber vergessen hat wohin. Ihre  Blume, welche sie mit Kaffee gießt: irgendwie süß. Sie selbst ein absoluter Kaffeejunkie, womit ich mich sehr gut identifizieren konnte. Ihre Liebe zu den alten Dingen, habe ich auch sehr verständlich empfunden, besonders geliebt habe ich ihr Telefon, welches noch eine richtige Drehschreibe hatte. Ihren Fabel für Punkte konnte ich leider nicht nachvollziehen, aber zu ihr hat er durchaus gepasst. Fay war ein wundervoll beschriebener Charakter der sich in die Herzen schleicht und sie nicht mehr los lässt.
 
Der Hauptprotagonist Alex war ein Charakter welchen ich anfangs überhaupt nicht verstanden habe. Aber auch wenn er ziemlich undurchsichtig erscheint, konnte ich ihn einfach nicht als unsympathisch empfinden. Er war ein relativ schüchterner Mensch, aber schon seine Aussage „Geschichten sind wie Melodien“, lassen doch jedes Leserherz höher schlagen. Auch mich hatte er mit diesen Satz schon völlig vereinnahmt.
 
 
Meine Meinung:
 
Ich weiß gar nicht wie ich beginnen soll. Diese Geschichte hat mich in einen Bann gezogen, der mich nicht mehr loslassen will. „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“, ist nicht einfach nur ein Liebesroman, nein, diese Geschichte ist eine Liebeserklärung an die Literatur. Christopfer Marzi entführt uns ins wundervoll beschriebene Brooklyn New Yorks und packt eine emotionale Leidenschaft in seine Geschichte, welche einen zum Träumen einlädt. Seine Charaktere waren liebevoll in eine Welt gesteckt worden, welche von Farben oder Düsternis gekonnte beherrscht wurden. Ich konnte mir die Farben, wie Faye sie in den einzelnen Texten beschrieb so wunderschön vorstellen, dass ich mir gewünscht habe, genau dies selbst zu sehen, wenn ich aus dem Fenster schaute. Ich wollte in Brooklyn sein, ich wollte mich zu Faye auf die Fensterbank setzen und mit ihr die wunderschön, verfärbten Blätter an den Bäumen bewundern.
 
 
„Brooklyn am Morgen war wie ein Lied, das gerade erst begonnen hatte. Alles war noch langsam. Die Menschen hatten noch die vagen Träume in den Augen und versuchten die septemberliche Wirklichkeit zu packen, indem sie selbige durch den duftenden Dampf aus Pappbechern betrachteten. Das Licht machte aus allem eine Fotografie wie aus den frühen Siebzigern, und das Gefühl, sich an einem Ort zu befinden, der so weit entfernt vom hektischen New York der Postkarten und Fernsehsendungen war, wie es nug ging, umgab jede einzelne Bewegung wie eine sanfte Fabre.“

 

Zitat: Seite 19/20
 
 
„Die wundersame Geschichte von Faye Archer“, ist ein sehr durchdachter Roman, welcher mit einer fabelhaften Geschichte und wunderschönen Worten den Leser in eine träumerische Welt entführt.
 
 
Fazit:
 
Die Bewertung für dieses Buch fällt daher nicht schwer. Christoph Marzi verdient mit diesem Roman von mir volle fünf Fledermäuse, da ich dieses Buch liebe und nur weiterempfehlen kann.
 
Ich möchte mich bei einer ganz lieben Leserin meines Blogs bedanken, die mir von dieser Geschichte erzählte. Meine Liebe, dir gebührt unendlicher Dank, für diese Empfehlung.
 
 
Der Autor:
 
Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Seit dem großen Erfolg seiner Saga um die Uralte Metropole (Lycidas, Lilith, Lumen und Somnia) ist er einer der erfolgreichsten deutschen Phantasik-Autoren.
Quelle: Heyne.de

 
Bewertung:






Kaufdetails:

Format: Paperback
Seitenanzahl: 384
Preis: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 12. August 2013
ISBN-10:  3453529928
ISBN-13: 978-3-453-52992-2




Cover:
 
 

  Quelle: Heyne.de
   
Der Verlag:
   
 
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Dankeschön:
 
Ich bedanke mich rechtherzlich beim Heyne Verlag, welcher mir dieses wundervolle Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.
 
 
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Kommentare:

  1. Hey Süße,

    ich brech hier gleich in Tränen aus... da kann ich nur sagen... sehr gern geschehen und immer wieder gerne :-) Ich war doch auch von diesem Buch begeistert... so jetzt gehe ich meine Augen trocknen...

    Knutscher an dich
    Deine Sharon

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