Sonntag, 12. Mai 2013

Rezension zu "Starters"



Rezension
zu
Starters
von
Lissa Price



Inhalt:


Die 16-jährige Callie lebt zusammen mit ihrem Bruder Tyler auf der Straße und jeden Tag aufs Neue müssen sie sich Gedanken um Unterkunft und Essen machen, was ihre Tribute fordert. Ihr kleiner Bruder ist nämlich bereits krank und benötigt dringend Medikamente. Doch für diese und auch alles andere, wie warme Kleidung, Wasser und Lebensmittel fehlt den beiden Weisenkindern einfach das Geld. Callie und Tyler haben ihre Eltern bei einem furchtbaren Krieg verloren. Im Verlauf dieses Krieges wurden dann schließlich auch krankheitserregende Sporen eingesetzt, wodurch alle Menschen im Alter zwischen 40 und 60 gestorben sind. Doch nicht nur unendlich viele Tote waren das Ergebnis des Sporenkrieges, sondern auch, dass es nur noch sehr junge und sehr alte Menschen gibt.


Das Alter der „Enders“ ( die alten Menschen ),   ist außergewöhnlich hoch, denn sie können über 200 Jahre alt werden. Dies verschafft  ihnen den Vorteil von sehr viel Wissen, jedoch haben sie den Nachteil des verfallenen Körpers und wünschen sich nichts sehnlicher als sich jung, frisch und agil zu fühlen. Genau hier kommt die „Body Bank“ ins Spiel. Die Body Bank handelt mit jungen und meist auch armen Jugendlichen Verträge aus, um ihre Körper den „Enders“ zu leihen. Die Technologie macht es möglich den Geist eines „Enders“ in den Körper des „Starters“ zu transportieren, sodass dieser die Befehlsgewalt über den jungen Menschen hat. Auch für Callie kommt der Zeitpunkt wo sie keine andere Möglichkeit mehr sieht, als zur Body Bank zu gehen, schließlich braucht ihr 7-jähriger Bruder die nötigen aber auch teuren Medikamente. Doch was als ziemlich harmlos beginnt, wird für Callie ein Alptraum, denn ihre Mieterin hat andere Pläne mit ihrem Körper, als vertraglich festgehalten.


Die Charaktere:


Erst einmal möchte ich auf Callies Charakter  eingehen, welcher mir im Laufe des Buches immer besser gefiel. Ihr Kampf gegen die „Enders“ und für das Leben ihres Bruders war einfach herzzerreißend. Sie hat so viel Leid und Ungerechtigkeit gesehen, hat aber niemals aufgegeben zu kämpfen und ist im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder vom Boden aufgestanden. Doch nicht nur Callies Stärke hat mir gefallen, sondern auch, dass sie ihre Meinung in Hinsicht der „Enders“ im Laufe der Story geändert hat. Denn auch wenn ziemlich viele alte Menschen den Teens nicht immer gut gesonnen gegenüberstehen, gibt es doch einige die sie dann ins Herz schließt. Weniger gut fand ich die Liebesgeschichte zwischen ihr und Blake, welche sich für mich viel zu schnell entwickelt hat, was nicht heißen soll, dass sie kein süßes Pärchen sind, aus diesem Grund war ich dann doch etwas schockiert, was das Ende betrifft, jedoch kann man sich mit diesem auch wieder erklären warum es so schnell zwischen den beiden gefunkt hat. Beim Lesen eines Buches denke ich schon oft nach was ich in einer Rezension über einen Charakter schreiben kann. Blake hat zu denen gehört, welcher mir persönlich gut gefallen hat und so wollte ich es auch hier ausdrücken. Doch nun wo das Buch zu Ende ist kann ich gar nichts mehr zu ihm sagen und so lass ich es auch, denn alles andere würde nur spoilern.


Michael war ein sehr netter Junge aber so richtig fand ich ihn nicht passend für Callie, obwohl sie immer wieder im Laufe des Buches erwähnt, wie sehr sie ihn vermisst und was aus ihnen hätte werden können.


Es waren viele Charaktere im Buch vorhanden die mir gut gefallen haben, jedoch möchte ich mich nur noch auf zwei weitere konzentrieren. Einmal wäre da die süße kleine Sara welche mir wirklich ans Herz gewachsen war. Sie war so jung und süß und musste schon so viel Elend erleben.


Zum andere möchte ich noch auf Callies Mieterin Helena eingehen. Sie war mir anfangs überhaupt nicht sympathisch, doch im Laufe der Geschichte hat sich das geändert, da man immer mehr ihre Beweggründe verstehen konnte. Außerdem hat sie auch für ein höheres Ziel als nur um ihr eigenes gekämpft.


Meine Meinung / Fazit:


Dieser erste Teil von Lissa Price Dilogie hat mich im Großen und Ganzen ziemlich überzeugt. Die kleinen Ähnlichkeiten zu „Seelen“ von Stephanie Meyer haben mich da überhaupt nicht gestört, da die Idee mit der Körperübernahme von Mrs. Price völlig anders umgesetzt und verarbeitet wurde. 

Das Ende lässt einiges offen was aber nicht sehr schlimm ist, da die Autorin keinen fiesen Cliffhanger eingearbeitet hat, hinzu kommt das auch bald ( 15.05.2013 ) der zweite und letzte Teil „Enders“ erscheint, welcher definitiv einen Weg in mein Bücherregal finden wird. 


Auch wenn das Buch von mir „nur“ vier Fledermäuse bekommt, da es mir so manches Mal an Spannung gefehlt hat, ist es ein, wie schon gesagt überzeugendes Buch und ich bin ziemlich gespannt wie es denn mit Blake und Callie weitergehen wird.  


Über die Autorin:



Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman „Starters“ ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Moment arbeitet Lissa Price am zweiten Band unter dem Titel „Enders“.
Quelle: Aus dem Schutzumschlag/Ivi


Bewertung: 







Kaufdetails:


Format: Hardcover
Seitenanzahl:  400
Verlag:  Ivi
Preis:  15,99 €
Erscheinungsdatum:  12 März 2012
Originaltitel: „Starters“
ISBN 10: 3492702635
ISBN 13: 978-3-492-70263-8


Cover:








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Kommentare:

  1. Tolle Rezi und macht neugierig das Buch zu lesen :)

    Ich habe mir Starters vor ein paar Tagen gekauft, ohne zu wissen, dass ja bald Enders erscheint. (Da hatte ich wohl gutes Timing) :D

    LG Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah,

      ja da hattest du allerdings gutes Timing :-) ich hatte das Buch schon länger in meinem Regal zu stehen, bin aber erst jetzt dazu gekommen es zu lesen, was ja auch gar nicht schlecht ist, wegen besagtes Timing ;-)

      Liebe Grüße
      Judith

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